Rückenund Nacken
Die häufigste Beschwerde im Haus und die, bei der am schnellsten zu viel untersucht wird.
Der Rücken oder der Nacken
Rückenschmerz ist selten ein Notfall und fast immer unangenehm. Die meisten Verläufe bessern sich ohne Eingriff. Die Aufgabe ist, die wenigen Fälle zu erkennen, bei denen das nicht gilt.
Wirbelsäule
Womit Menschen zu uns kommen
- Bandscheibenvorfall
- Hexenschuss
- Wirbelgelenkarthrose
- Instabilität
- Beinlängendifferenz
- Skoliose
Wie wir vorgehen
Die meisten Menschen kommen mit einem Schmerz, der seit Tagen oder Wochen besteht, manchmal nach einer bestimmten Bewegung, oft ohne erkennbaren Anlass. In der überwiegenden Zahl der Fälle steckt keine gefährliche Ursache dahinter, und die Beschwerden bessern sich auch ohne Eingriff.
Deshalb wird nicht sofort ins Gerät geschickt. Am Anfang steht die Untersuchung mit der Hand: Beweglichkeit, Reflexe, Kraft, Gefühl. Erst wenn sich daraus eine Frage ergibt, die ein Bild beantworten kann, wird ein Bild gemacht.
Das ist keine Sparsamkeit. Bandscheibenvorwölbungen finden sich auch bei Menschen, die nie Rückenschmerzen hatten. Wer zu früh ein Bild macht, findet etwas, und dann wird ein Befund behandelt statt eines Patienten.
Wann Sie nicht warten sollten
Das meiste hat Zeit bis zum nächsten Termin. Diese Beobachtungen haben es nicht. Rufen Sie an und sagen Sie, worum es geht, oder fahren Sie in eine Notaufnahme.
- Taubheit im Bereich zwischen den Beinen, dort wo man auf dem Sattel sitzt
- Neu aufgetretene Störungen beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang
- Eine Schwäche im Bein, die zunimmt, etwa wenn der Fuß beim Gehen hängen bleibt
- Starker Rückenschmerz nach einem Sturz oder Unfall
- Rückenschmerz mit Fieber oder starkem ungewolltem Gewichtsverlust
Untersuchung und Behandlung
Womit wir hier untersuchen
- Offenes MRTSchnittbilder der Wirbelsäule und der Gelenke ohne Röhre und ohne Röntgenstrahlung. Die Untersuchung findet in einem seitlich offenen Gerät statt.
- 4D-WirbelsäulenvermessungVermessung der Wirbelsäule im Stehen und in Bewegung, ohne Strahlung. Zeigt Haltung und Beweglichkeit über die Zeit.
- Digitales RöntgenRöntgenaufnahmen im Haus, unmittelbar am Bildschirm beurteilbar.
- KnochendichtemessungDXA-Messung zur Feststellung einer Osteoporose und zur Verlaufskontrolle.
- MuskelfunktionstestungOberflächen-Elektromyographie. Zeigt, welche Muskeln zu viel und welche zu wenig arbeiten.
Womit wir hier behandeln
- Spezielle Schmerztherapie im offenen MRTInjektion unter Sicht: Die Nadel wird im MRT-Bild an die Stelle geführt, die den Schmerz auslöst.
- ChirotherapieManuelle Behandlung blockierter Gelenke, vor allem an der Wirbelsäule.
- AkupunkturNadelbehandlung nach traditionellem Punktesystem, bei chronischen Schmerzen der Wirbelsäule und der Kniegelenke.
- TriggerpunktakupunkturNadelung verhärteter Punkte im Muskel, dort wo der Druckschmerz sitzt.
- SpinelinerComputergestützte Impulsbehandlung einzelner Wirbelsegmente, ohne ruckartige Bewegung.
- Atlastherapie nach ArlenKurzer gezielter Impuls am obersten Halswirbel, bei Störungen der Kopfgelenke.
- BotoxtherapieInjektion von Botulinumtoxin in dauerhaft verspannte Muskeln.
- SchmerztherapieÜbersicht der Wege, mit denen anhaltende Schmerzen behandelt werden, von der Medikation bis zur Injektion.
- PräventionstherapieBehandlung, bevor aus einer Fehlbelastung ein Verschleiß wird.
Häufige Fragen
Brauche ich ein MRT?
Meistens nicht sofort. Ein Bild ist sinnvoll, wenn die Untersuchung eine Frage aufwirft, die es beantworten kann, oder wenn die Beschwerden trotz Behandlung bestehen bleiben.
Muss ich mich schonen?
In der Regel nicht. Bettruhe verlängert die Beschwerden eher. Bewegen Sie sich im Rahmen dessen, was geht.
Muss das operiert werden?
In den allermeisten Fällen nicht. Wir behandeln konservativ. Wenn eine Operation die bessere Wahl ist, sagen wir das und nennen Ihnen, wohin.