Behandlungan den Kopfgelenken
Der Bereich um den ersten und zweiten Halswirbel trägt außergewöhnlich viele Sensoren. Deshalb wirkt eine Störung dort weit über den Nacken hinaus.
Atlastherapie nach Arlen
Sanfter, gezielter Impuls am ersten und zweiten Halswirbel. Entwickelt aus der manuellen Medizin, eingesetzt bei funktionellen Störungen der Kopfgelenke, bei Säuglingen auch bei Haltungsasymmetrien.
Atlastherapie nach Arlen im Einzelnen
- Dauer
- wenige Minuten
- Strahlung
- keine
- Wer zahlt
- fallabhängig
- Kosten im Einzelnen
- Abhängig von der Anzeige und vom Versichertenstatus. Wir sagen Ihnen vorher, was auf Sie zukommt
- Vorbereitung
- Keine
Wofür wir das einsetzen
Der erste und zweite Halswirbel und die kurze Nackenmuskulatur bilden ein System mit außergewöhnlich vielen Sensoren und Rezeptoren. Ist dort die Beweglichkeit eingeschränkt oder die Muskulatur verspannt, gehen von diesen Sensoren veränderte Signale an das Gehirn.
Das erklärt, warum Beschwerden auftreten können, die man zunächst nicht mit dem Nacken in Verbindung bringt: Schwindel, Kopfschmerzen, Haltungsauffälligkeiten an Wirbelsäule und Becken.
Bei Säuglingen mit einer Asymmetrie der Kopfgelenke wird das Verfahren häufig eingesetzt. Prof. Fischer führt Säuglinge und Kopfgelenksstörungen unter seinen Behandlungsschwerpunkten.
- Schwindel, der von der Halswirbelsäule ausgeht
- Kopfschmerzen mit Ursprung im Nacken
- Haltungsdefizite an Wirbelsäule und Becken
- Asymmetrie der Kopfgelenke beim Säugling
Wie es abläuft
Vor der Behandlung steht die Untersuchung der Kopfgelenke und der kurzen Nackenmuskulatur.
Der Impuls wird gezielt am ersten oder zweiten Halswirbel gesetzt. Er ist sanft und dauert einen Moment. Es wird nicht gedreht und nicht gerissen.
Danach wird die Beweglichkeit erneut geprüft. Häufig sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen vorgesehen.
Häufige Fragen
Wird dabei am Kopf gedreht?
Nein. Es handelt sich um einen kurzen, sanften Impuls, nicht um eine drehende Bewegung.
Ist das für Säuglinge geeignet?
Bei Asymmetrien der Kopfgelenke wird das Verfahren bei Säuglingen eingesetzt. Ob es im Einzelfall passt, entscheidet die Untersuchung.
Wie viele Sitzungen sind üblich?
Häufig mehrere im Abstand von einigen Tagen. Wenn nach zwei bis drei Sitzungen nichts anders ist, wird nicht weiterbehandelt.
Wann das nicht das Richtige ist
Kein Verfahren passt zu jedem. Was hier steht, ist der Teil, den andere weglassen.
Schwindel hat viele Ursachen. Bevor er der Halswirbelsäule zugeschrieben wird, gehören Innenohr, Kreislauf und Nervensystem abgeklärt. Wir behandeln nicht auf Verdacht.
Bei Verdacht auf eine Instabilität der Kopfgelenke, bei entzündlichen Erkrankungen und bei Gefäßerkrankungen im Halsbereich wird nicht behandelt.
Wenn nach zwei bis drei Sitzungen nichts anders ist, wird die Reihe nicht fortgesetzt.