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Orthopädisches Zentrum Darmstadt

Untersuchungohne Röhre

Das Gerät ist seitlich offen. Sie liegen frei und sehen die ganze Zeit, wer im Raum ist.

Offenes MRT

Schnittbilder aller Wirbelsäulenabschnitte und Gelenke, ohne Röntgenstrahlung und ohne enge Röhre. Sie bleiben während der ganzen Untersuchung in Sicht- und Sprechkontakt und können jederzeit abbrechen.

Offenes MRT im Einzelnen

Dauer
20–30 Minuten
Strahlung
keine
Wer zahlt
Kassenleistung
Kosten im Einzelnen
Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen
Vorbereitung
Keine besondere. Metall bleibt draußen, Schmuck und Uhren also am besten zu Hause

Wofür wir das einsetzen

Das offene MRT zeigt Weichteile: Bandscheiben, Nervenwurzeln, Knorpel, Sehnen, Muskeln, Gelenkkapseln. Auf dem Röntgenbild sind diese Strukturen nicht zu sehen, dort erscheinen nur die Knochen.

Der zweite Grund für das offene Gerät ist einfacher. Eine Röhre ist eng, und viele Menschen halten das nicht durch. Wer einmal abgebrochen hat, kommt zur Nachuntersuchung oft gar nicht wieder. Das offene System nimmt diesen Abbruchgrund weg. Es ist außerdem für kräftige Patienten geeignet, für die eine Röhre zu schmal ist.

  • Alle Abschnitte der Wirbelsäule
  • Schulter, Ellenbogen, Hand
  • Hüfte, Knie, Sprunggelenk
  • Verdacht auf Bandscheibenvorfall
  • Unklare Gelenkschmerzen ohne Röntgenbefund

Wie es abläuft

Vor der Untersuchung klären wir Risiken und Gegenanzeigen. Danach werden Sie bequem gelagert. Bei manchen Fragestellungen kommt der zu untersuchende Körperabschnitt in eine eigene Spule, das verbessert die Bildqualität.

Während der Aufnahmen liegen Sie ruhig. Sie bleiben durchgehend in Sicht- und Sprechkontakt mit dem Personal und können die Untersuchung jederzeit abbrechen.

Anschließend werden die Bildsequenzen ausgewertet. Danach folgt das Gespräch mit dem Arzt, in dem das weitere Vorgehen besprochen wird. Sie gehen nicht mit einem Datenträger nach Hause, um den Befund selbst weiterzutragen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Untersuchung?

Ein Untersuchungsgang dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten. Dazu kommen das Aufklärungsgespräch davor und die Befundbesprechung danach.

Ist das etwas für mich, wenn ich Platzangst habe?

Ja, das ist der Grund für das offene System. Sie liegen nicht in einer Röhre, sondern in einem seitlich offenen Gerät und sehen die ganze Zeit, wer im Raum ist. Sie können jederzeit abbrechen.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse?

Ja, die MRT-Untersuchung ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Bekomme ich den Befund gleich?

Die Bilder werden nach der Untersuchung ausgewertet, danach folgt das Gespräch mit dem Arzt über das weitere Vorgehen.

Wann das nicht das Richtige ist

Kein Verfahren passt zu jedem. Was hier steht, ist der Teil, den andere weglassen.

Ein Herzschrittmacher, ein Defibrillator, ein Cochlea-Implantat oder bestimmte andere Metallteile im Körper sprechen gegen eine MRT-Untersuchung. Sagen Sie uns das vor dem Termin, nicht erst im Untersuchungsraum.

Für die Beurteilung feiner Knochenstrukturen ist das MRT nicht das genaueste Verfahren. Dafür ist die digitale Volumentomographie besser geeignet.

Ein MRT-Befund allein entscheidet nichts. Bandscheibenvorwölbungen finden sich auch bei Menschen ohne jede Beschwerde. Was das Bild zeigt, muss zu dem passen, was Sie spüren, sonst behandelt man ein Bild und keinen Patienten.