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Orthopädisches Zentrum Darmstadt

RatgeberWirbelsäule

Zwei Videos zum Thema.

Was ist eine Wirbelgelenkarthrose?

Verschleiß der kleinen Gelenke, die je zwei Wirbel hinten miteinander verbinden. Typisch ist ein Schmerz, der beim Zurückbeugen und beim längeren Stehen zunimmt.

Wirbelsäule: Wirbelgelenkarthrose

Neben der Bandscheibe vorn verbinden hinten zwei kleine Gelenke jeden Wirbel mit seinem Nachbarn, die sogenannten Facettengelenke. Sie führen die Bewegung und tragen einen Teil der Last. Wie jedes Gelenk können sie verschleißen.

Der Schmerz sitzt dann tief im Rücken, oft beidseits neben der Wirbelsäule. Er nimmt beim Zurückbeugen zu, beim längeren Stehen und Gehen ebenfalls, und er lässt beim Vorbeugen und beim Sitzen nach. Morgens ist der Rücken häufig steif und wird nach einigen Bewegungen lockerer.

Das unterscheidet ihn vom Bandscheibenschmerz, der eher ins Bein zieht und beim Sitzen schlimmer wird. Diese Unterscheidung ist der Grund für die genaue Untersuchung: Beide Ursachen werden verschieden behandelt.

Behandelt wird zunächst mit Bewegung, Wärme und Physiotherapie mit Schwerpunkt auf der Beweglichkeit und der Rumpfmuskulatur. Reicht das nicht, kommt eine gezielte Behandlung der betroffenen Facettengelenke in Betracht. Sie ist zugleich diagnostisch: Wenn die Beschwerden danach deutlich nachlassen, war die Zuordnung richtig.

Verschlissener Knorpel wächst nicht nach. Es geht darum, die Beweglichkeit zu erhalten und den Schmerz so zu senken, dass der Alltag wieder trägt.

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Verfahren dazu

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Zuletzt geprüft 2. September 2026