Das Knieund die Last
Beim Treppabgehen wirkt ein Mehrfaches des Körpergewichts auf das Kniegelenk.
Das Knie
Ob es beim Treppabgehen wehtut, beim Anlaufen oder nach längerer Belastung, sagt mehr über die Ursache als der Ort des Schmerzes. Danach richtet sich, was untersucht wird.
Knie
Womit Menschen zu uns kommen
- Meniskusriss
- Kreuzbandriss
- Läuferknie
- Kniearthrose
Wie wir vorgehen
Am Knie hilft die Frage nach dem Wann. Schmerz beim Treppabgehen deutet auf die Kniescheibe, Anlaufschmerz nach dem Sitzen auf Verschleiß im Gelenk, Schmerz nach längerem Laufen auf eine Überlastung von Sehnen oder dem Band an der Außenseite.
Nach einer Verdrehung mit anschließender Schwellung geht es um eine andere Frage: Ist etwas gerissen. Dafür braucht es die Untersuchung und häufig das MRT, weil Meniskus und Kreuzband im Röntgenbild nicht zu sehen sind.
Bei Beschwerden durch Fehlbelastung lohnt der Blick nach unten. Die Ganganalyse zeigt, ob die Last am Fuß falsch verteilt wird und das Knie die Rechnung dafür bezahlt.
Wann Sie nicht warten sollten
Das meiste hat Zeit bis zum nächsten Termin. Diese Beobachtungen haben es nicht. Rufen Sie an und sagen Sie, worum es geht, oder fahren Sie in eine Notaufnahme.
- Das Knie lässt sich nach einer Verdrehung nicht mehr strecken oder beugen
- Starke Schwellung innerhalb weniger Stunden nach einem Unfall
- Das Knie gibt beim Gehen plötzlich nach
- Rötung, Überwärmung und Fieber
Untersuchung und Behandlung
Womit wir hier untersuchen
- Offenes MRTSchnittbilder der Wirbelsäule und der Gelenke ohne Röhre und ohne Röntgenstrahlung. Die Untersuchung findet in einem seitlich offenen Gerät statt.
- Digitale VolumentomographieDreidimensionale Darstellung von Knochen bei deutlich geringerer Strahlendosis als in der Computertomographie.
- Digitales RöntgenRöntgenaufnahmen im Haus, unmittelbar am Bildschirm beurteilbar.
- SonographieUltraschall für Sehnen, Muskeln, Schleimbeutel und die Säuglingshüfte. Zeigt Bewegung in Echtzeit.
- GanganalyseMessung von Abrollverhalten und Druckverteilung beim Gehen, Grundlage für sensomotorische Einlagen.
Womit wir hier behandeln
- AkupunkturNadelbehandlung nach traditionellem Punktesystem, bei chronischen Schmerzen der Wirbelsäule und der Kniegelenke.
- HyaluronsäureInjektion in ein verschlissenes Gelenk, meist Knie oder Hüfte.
- PRP, thrombozytenreiches PlasmaAufbereitung des eigenen Blutes und Injektion in das betroffene Gelenk oder den Sehnenansatz.
- SchmerztherapieÜbersicht der Wege, mit denen anhaltende Schmerzen behandelt werden, von der Medikation bis zur Injektion.
- PräventionstherapieBehandlung, bevor aus einer Fehlbelastung ein Verschleiß wird.
Häufige Fragen
Muss ein Meniskusriss operiert werden?
Nicht jeder. Viele Risse entstehen durch Verschleiß und verursachen keine Beschwerden. Ob eine Operation etwas ändert, hängt von Art und Lage des Risses ab und davon, was Sie tatsächlich spüren.
Hilft eine Bandage?
Bei manchen Beschwerden ja, vorübergehend. Sie ersetzt keine Muskulatur und sollte deshalb nicht zur Dauerlösung werden.