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Orthopädisches Zentrum Darmstadt

Untersuchungdes Knochens in 3D

Rund 400 Einzelaufnahmen in wenigen Sekunden. Der Rechner baut daraus ein dreidimensionales Bild.

Digitale Volumentomographie

Dreidimensionale Darstellung feiner Knochenstrukturen mit deutlich geringerer Strahlendosis als in der Computertomographie und ohne enge Röhre. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen das Verfahren nicht.

Digitale Volumentomographie im Einzelnen

Dauer
wenige Minuten
Strahlung
Röntgen, unter CT
Wer zahlt
Selbstzahler
Kosten im Einzelnen
Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nicht. Private Versicherungen übernehmen sie bei schlüssiger Indikation in der Regel vollständig
Vorbereitung
Keine
Besonderheit
Rund 400 Einzelaufnahmen je Untersuchung

Wofür wir das einsetzen

Die digitale Volumentomographie zeigt kleinste Knochenstrukturen dreidimensional. Knöcherne Veränderungen in Gelenken und an der Wirbelsäule lassen sich damit deutlicher erkennen und beurteilen als auf einem herkömmlichen Röntgenbild.

Der zweite Nutzen liegt in der Behandlung. Weil die Lage der Knochen genau bekannt ist, lassen sich Injektionen präzise setzen: an periphere Gelenke, an die kleinen Wirbelgelenke oder an austretende Nervenwurzeln. Das senkt die Strahlendosis gegenüber einer durchleuchtungsgestützten Injektion und verringert das Risiko, daneben zu treffen.

  • Knöcherne Veränderungen an Gelenken
  • Wirbelsäule, insbesondere die kleinen Wirbelgelenke
  • Fuß und Sprunggelenk
  • Hand und Handgelenk
  • Planung minimalinvasiver Injektionen

Wie es abläuft

Die Untersuchung findet in einem eigenen Raum statt. Die Röntgenröhre dreht sich mit dem Bilddetektor synchron um den Körperabschnitt, der untersucht werden soll. Dabei arbeitet das Gerät mit einem kegelförmigen Strahlenbündel, deshalb heißt das Verfahren international auch Cone Beam Computed Tomography.

Innerhalb von Sekunden entstehen rund 400 Einzelaufnahmen. Aus ihnen rekonstruiert der Rechner ein dreidimensionales Objekt, das sich in jeder Ebene betrachten lässt.

Der Unterschied zur Computertomographie liegt in der Form des Strahls: kegelförmig statt fächerförmig. Und in der Bauform. Sie müssen sich nicht in eine enge Röhre begeben.

Häufige Fragen

Ist die Strahlenbelastung höher als beim Röntgen?

Die DVT liegt über einer einzelnen Röntgenaufnahme und unter einer Computertomographie desselben Körperabschnitts. In manchen Fällen genügt eine geringere Auflösung, dann lässt sich die Dosis weiter senken.

Muss ich in eine Röhre?

Nein. Das Gerät dreht sich um den Körperabschnitt, der untersucht wird. Sie sitzen oder stehen dabei frei.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse?

Nein. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten der digitalen Volumentomographie nicht. Private Versicherungen übernehmen sie bei schlüssiger Indikation in der Regel vollständig.

Wie schnell liegt das Ergebnis vor?

Die Aufnahme dauert Sekunden, die Rekonstruktion wenige Minuten. Das Ergebnis wird im selben Termin besprochen.

Wann das nicht das Richtige ist

Kein Verfahren passt zu jedem. Was hier steht, ist der Teil, den andere weglassen.

Das Verfahren arbeitet mit Röntgenstrahlung. Wo eine Frage sich strahlungsfrei klären lässt, etwa im MRT oder in der Sonographie, gibt es keinen Grund für eine DVT.

Weichteile stellt die DVT nur eingeschränkt dar. Für Bandscheiben, Nervenwurzeln, Sehnen und Knorpel ist das MRT das richtige Verfahren.

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nicht. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, entstehen Ihnen Kosten. Wir sagen Ihnen vorher, welche, und Sie entscheiden danach.