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Orthopädisches Zentrum Darmstadt

Untersuchungin Bewegung

Das einzige Verfahren im Haus, das zeigt, wie sich eine Sehne bewegt, während Sie den Arm heben.

Sonographie

Ultraschall von Gelenken, Sehnen und Muskeln. Ohne Strahlung, beliebig oft wiederholbar und das einzige bildgebende Verfahren, das Bewegung in Echtzeit zeigt.

Sonographie im Einzelnen

Dauer
wenige Minuten
Strahlung
keine
Wer zahlt
Kassenleistung
Kosten im Einzelnen
Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen
Vorbereitung
Keine. Die Körperstelle muss frei zugänglich sein

Wofür wir das einsetzen

Der Ultraschall steht am Anfang, gleich nach der Untersuchung mit der Hand. Er zeigt Sehnen, Muskeln, Schleimbeutel und Flüssigkeit im Gelenk, und er zeigt sie in Bewegung. Ob eine Sehne beim Heben des Arms einklemmt, sieht man im Ultraschall und auf keinem Standbild.

Bei Säuglingen ist die Hüftsonographie die Standarduntersuchung zur Früherkennung einer Hüftdysplasie. Sie kommt ohne Strahlung aus und lässt sich deshalb wiederholen.

  • Schulter, Ellenbogen, Hand
  • Hüfte, Knie, Fuß
  • Flüssigkeit im Gelenk
  • Sehnen und Schleimbeutel
  • Hüftsonographie beim Säugling

Wie es abläuft

Der Schallkopf wird mit etwas Gel auf die Körperstelle gesetzt. Das Gel sorgt dafür, dass der Schall in das Gewebe übergeht statt an der Haut zu enden.

Die Untersuchung ist schmerzfrei. Sie können dabei den Arm oder das Bein bewegen, und genau darin liegt der Wert: Man sieht, was bei der Bewegung passiert.

Das Ergebnis liegt sofort vor und wird im selben Termin besprochen.

Häufige Fragen

Tut die Untersuchung weh?

Nein. Unangenehm kann der Druck des Schallkopfs auf einer entzündeten Stelle sein, mehr nicht.

Wie oft darf man das machen?

So oft wie nötig. Es entsteht keine Strahlenbelastung, deshalb eignet sich der Ultraschall gut für Verlaufskontrollen.

Ersetzt der Ultraschall ein MRT?

Für oberflächliche Sehnen, Schleimbeutel und Gelenkflüssigkeit oft ja. Für Bandscheiben, Nervenwurzeln und alles, was hinter Knochen liegt, nicht.

Wann das nicht das Richtige ist

Kein Verfahren passt zu jedem. Was hier steht, ist der Teil, den andere weglassen.

Der Ultraschall kommt nicht durch den Knochen. Was hinter oder in einem Knochen liegt, ist damit nicht zu beurteilen. Bandscheiben und Nervenwurzeln also auch nicht.

Die Aussagekraft hängt von der Person ab, die das Gerät führt. Ein Ultraschallbild ist keine Aufnahme, die man später in Ruhe befundet, sondern eine Untersuchung im Moment.

Bei tiefer liegenden Strukturen und bei kräftigem Gewebe stößt das Verfahren an eine Grenze. Dann folgt das MRT.