Der Fußund das Abrollen
Rund fünftausend Schritte am Tag. Eine kleine Fehlbelastung summiert sich.
Der Fuß oder das Sprunggelenk
Fußbeschwerden entstehen oft nicht am Ort des Schmerzes, sondern durch die Art, wie abgerollt wird. Deshalb wird hier gemessen, bevor eine Einlage angepasst wird.
Fuß
Womit Menschen zu uns kommen
- Fersensporn
- Achillodynie
- Fehlstellung
- Spreizfuß
Wie wir vorgehen
Der klassische Fall ist der Schmerz an der Ferse, der beim ersten Schritt am Morgen am stärksten ist und im Laufe des Tages nachlässt. Ein anderer ist der Schmerz an der Achillessehne bei Läufern. Beide haben mit Belastung zu tun, nicht mit einem einzelnen Ereignis.
Am Anfang steht die Untersuchung, häufig ergänzt durch Ultraschall. Wenn sich der Verdacht auf eine Fehlbelastung ergibt, folgt die Ganganalyse: Druckmessung im Stand und beim Gehen, bei Bedarf mit Videoaufnahme.
Erst danach wird über eine Einlage gesprochen. Eine Einlage ohne Messung ist geraten, und eine geratene Einlage verschiebt die Last irgendwohin.
Wann Sie nicht warten sollten
Das meiste hat Zeit bis zum nächsten Termin. Diese Beobachtungen haben es nicht. Rufen Sie an und sagen Sie, worum es geht, oder fahren Sie in eine Notaufnahme.
- Der Fuß lässt sich nach einem Umknicken nicht belasten
- Sichtbare Fehlstellung nach einem Unfall
- Rötung, Überwärmung und Schwellung mit Fieber
- Bei Diabetes: eine Wunde am Fuß, auch eine kleine
- Plötzlicher Schmerz in der Wade beim Abstoßen, danach kein Zehenstand mehr möglich
Untersuchung und Behandlung
Womit wir hier untersuchen
- Digitale VolumentomographieDreidimensionale Darstellung von Knochen bei deutlich geringerer Strahlendosis als in der Computertomographie.
- Digitales RöntgenRöntgenaufnahmen im Haus, unmittelbar am Bildschirm beurteilbar.
- GanganalyseMessung von Abrollverhalten und Druckverteilung beim Gehen, Grundlage für sensomotorische Einlagen.
Womit wir hier behandeln
Häufige Fragen
Brauche ich Einlagen?
Das ergibt sich aus der Messung, nicht aus dem Schmerz. Wenn die Analyse unauffällig ist, liegt die Ursache woanders, und dann hilft auch keine Einlage.
Was ist der Unterschied zu sensomotorischen Einlagen?
Eine klassische Einlage stützt. Eine sensomotorische Einlage setzt Reize, damit die Muskulatur anders arbeitet. Welche passt, hängt vom Befund ab.