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Orthopädisches Zentrum Darmstadt

RatgeberFuß

Was tun bei Schmerzen an der Achillessehne?

Belastung anpassen und exzentrisch trainieren, also die Sehne unter Spannung nachgeben lassen. Vollständige Ruhe ist der falsche Weg.

Fuß: Achillodynie – Achillessehne

Die Achillessehne ist die stärkste Sehne des Körpers und überträgt die Kraft der Wadenmuskulatur auf die Ferse. Bei wiederholter Überlastung kommt es zu einer Reizung, häufig einige Zentimeter oberhalb des Ansatzes.

Typisch ist ein Anlaufschmerz, der sich beim Weiterlaufen zunächst bessert und danach zurückkommt, oft mit einer tastbaren Verdickung und Druckschmerz. Betroffen sind häufig Läufer nach einer Steigerung des Umfangs, aber auch Menschen ohne sportliche Belastung.

Untersucht wird mit der Hand und mit dem Ultraschall, der Verdickung, Struktur und Flüssigkeit sichtbar macht und dabei auch die Bewegung zeigt.

Behandelt wird über die Belastung. Der Kern ist exzentrisches Training: Die Wadenmuskulatur wird unter Spannung langsam nachgeben gelassen. Das ist gut untersucht und braucht Wochen bis Monate konsequenter Durchführung. Dazu kommen Anpassungen an Schuhwerk und Trainingsumfang.

Vollständige Schonung führt dazu, dass die Sehne noch weniger belastbar wird. Sie ist deshalb nur in der akuten Phase sinnvoll und nicht als Behandlung.

Bei anhaltenden Beschwerden kommt die Stoßwellentherapie in Betracht.

Wann Sie nicht warten sollten

  • Plötzlicher stechender Schmerz in der Wade beim Abstoßen
  • Der Zehenstand ist danach nicht mehr möglich
  • Eine tastbare Delle in der Sehne

Das Video dazu

Verfahren dazu

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Zuletzt geprüft 2. September 2026