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Orthopädisches Zentrum Darmstadt

RatgeberFuß

Wann ist eine digitale Volumentomographie sinnvoll?

Wenn es auf feine Knochenstrukturen ankommt, etwa an Fuß, Sprunggelenk oder Hand. Für Sehnen, Bänder und Knorpel ist sie nicht das richtige Verfahren.

Diagnostik: Digitale Volumentomographie (DVT)

Die digitale Volumentomographie stellt Knochen dreidimensional dar. Die Röntgenröhre dreht sich mit dem Detektor um den Körperabschnitt, und aus rund vierhundert Einzelaufnahmen rekonstruiert der Rechner ein Objekt, das sich in jeder Ebene betrachten lässt.

Der Unterschied zur Computertomographie liegt in der Form des Strahls, kegelförmig statt fächerförmig, und in der Bauform. Sie müssen sich nicht in eine enge Röhre begeben. International heißt das Verfahren deshalb auch Cone Beam Computed Tomography.

Am Fuß und am Sprunggelenk zeigt sich der Nutzen besonders deutlich, weil dort viele kleine Knochen eng beieinanderliegen und sich im gewöhnlichen Röntgenbild überlagern. Feine Brüche und knöcherne Veränderungen sind dreidimensional eindeutiger zu beurteilen.

Ein zweiter Nutzen liegt in der Behandlung. Weil die Lage der Knochen genau bekannt ist, lassen sich Injektionen präzise setzen, mit geringerer Strahlendosis als unter Durchleuchtung.

Die Grenzen gehören dazu. Das Verfahren arbeitet mit Röntgenstrahlung, und wo eine Frage sich strahlungsfrei klären lässt, gibt es keinen Grund dafür. Weichteile stellt es nur eingeschränkt dar, dafür ist das MRT zuständig. Und die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten nicht.

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Zuletzt geprüft 2. September 2026