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Orthopädisches Zentrum Darmstadt

RatgeberHüfte

Warum ist die Hüftvorsorge beim Säugling so wichtig?

Weil eine Reifungsstörung der Hüfte in den ersten Lebenswochen einfach zu behandeln ist und später kaum noch. Beschwerden macht sie zu diesem Zeitpunkt keine.

Hüfte: Vorsorgeuntersuchung beim Säugling

Das ist der Kern: Ein Säugling mit einer Hüftdysplasie fällt nicht auf. Er hat keine Schmerzen, er hinkt nicht, und er kann noch gar nicht laufen. Die Störung zeigt sich erst, wenn es für die einfache Behandlung zu spät ist.

Deshalb wird untersucht, ohne dass es einen Anlass gibt. Das ist der Sinn einer Vorsorge und der Grund, warum die Hüftsonographie zu den Vorsorgeuntersuchungen im Säuglingsalter gehört.

Bestimmte Umstände erhöhen das Risiko: eine Hüftdysplasie in der Familie, Beckenendlage, Mehrlingsschwangerschaft, ein auffälliger Untersuchungsbefund. In diesen Fällen wird früher untersucht.

Bei der Untersuchung wird auch die Beweglichkeit geprüft, insbesondere die Abspreizung. Eine einseitige Abspreizhemmung ist eines der wenigen Zeichen, die auffallen können, und sie gehört abgeklärt.

Wird eine Reifungsstörung festgestellt, folgt in aller Regel eine Behandlung mit Spreizhose oder Bandage über einige Wochen, begleitet von Kontrollen im Ultraschall. Weil der Ultraschall ohne Strahlung arbeitet, sind diese Kontrollen unbedenklich.

Wann Sie nicht warten sollten

  • Eine Hüfte lässt sich deutlich schlechter abspreizen als die andere
  • Ungleiche Hautfalten an den Oberschenkeln
  • Hüftdysplasie in der Familie

Das Video dazu

Verfahren dazu

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Zuletzt geprüft 2. September 2026