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Orthopädisches Zentrum Darmstadt

RatgeberHüfte

Wann ist ein künstliches Hüftgelenk sinnvoll?

Wenn der Schmerz den Alltag bestimmt und die konservative Behandlung ausgereizt ist. Nicht, weil das Röntgenbild schlecht aussieht.

Hüfte: Hüfttotalendoprothese

Diese Reihenfolge ist wichtig. Über eine Operation entscheidet nicht der Befund im Bild, sondern der Leidensdruck und die Frage, was noch möglich ist. Es gibt Menschen mit ausgeprägten Verschleißzeichen, die gut zurechtkommen, und Menschen mit mäßigem Befund, die kaum noch gehen können.

Die üblichen Kriterien sind: anhaltender Ruhe- und Nachtschmerz, eine Gehstrecke, die den Alltag einschränkt, deutlich eingeschränkte Beweglichkeit und eine konservative Behandlung, die über Monate ausgeschöpft wurde.

Das OZD operiert nicht. Wenn diese Frage ansteht, sagen wir das und nennen Ihnen, wohin. Was wir leisten, ist die Vorbereitung dieser Entscheidung: die Untersuchung, die Einordnung des Befunds und die ehrliche Auskunft darüber, ob der konservative Weg noch etwas hergibt.

Vor einem Eingriff lohnt es sich, den Zustand der Muskulatur zu verbessern. Wer mit besserer Muskulatur in eine Operation geht, kommt in der Regel schneller wieder auf die Beine.

Nach der Operation liegt die Nachbehandlung wieder im konservativen Bereich: Aufbau, Gangschulung, Kontrolle des Verlaufs.

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Zuletzt geprüft 2. September 2026