RatgeberHüfte
Wie läuft die Hüftsonographie beim Säugling ab?
Das Kind liegt seitlich, der Schallkopf wird an die Hüfte gesetzt, die Untersuchung dauert wenige Minuten und tut nicht weh. Es entsteht keine Strahlenbelastung.
Hüfte: Sonographie-Ablauf beim Säugling
Die Hüftgelenke sind bei Neugeborenen noch nicht fertig ausgebildet. Bei einem Teil der Kinder ist die Pfanne zu flach, sodass der Hüftkopf nicht sicher geführt wird. Das ist die Hüftdysplasie.
Früh erkannt lässt sie sich in aller Regel gut behandeln, meist mit einer Spreizhose über einige Wochen. Unerkannt kann sie im Erwachsenenalter zu frühem Verschleiß führen. Deshalb gehört die Untersuchung zu den Vorsorgen im Säuglingsalter.
Der Ultraschall ist dafür das richtige Verfahren, weil er den knorpeligen Anteil der Pfanne darstellt, den ein Röntgenbild nicht zeigen würde, und weil er ohne Strahlung auskommt. Das macht ihn beliebig wiederholbar.
Zum Ablauf: Das Kind wird seitlich gelagert, oft in einer Schale, die es ruhig hält. Der Schallkopf kommt mit etwas warmem Gel an die Hüfte. Die Untersuchung dauert wenige Minuten. Sie ist schmerzfrei, viele Kinder schlafen dabei.
Gemessen werden Winkel an festgelegten Punkten, aus denen sich der Reifezustand des Gelenks ergibt. Das Ergebnis wird im selben Termin besprochen.
Bringen Sie das Vorsorgeheft mit, und wenn möglich einen Zeitpunkt, zu dem Ihr Kind satt und ruhig ist.