Der Fußim Einzelnen
Rund fünftausendfünfhundert Schritte am Tag. Eine kleine Störung wirkt bis in den Rücken.
Fußerkrankungen
Sprechstunde für Fußbeschwerden und Gangstörungen. Die Ursache liegt selten dort, wo es wehtut, deshalb wird hier gemessen und nicht geraten.
Fußerkrankungen im Einzelnen
Für wen diese Sprechstunde ist
Bei Schmerzen an Ferse, Vorfuß oder Sprunggelenk und bei Fehlstellungen.
Worum es geht
Die Ursachen von Fußbeschwerden sind vielfältig: ein veränderter Bewegungsablauf beim Abrollen, Veränderungen der Fußstatik, knöcherne Aufbaustörungen, Verschleiß oder Folgen einer Sportverletzung. Das auseinanderzuhalten braucht Zeit und gezielte Untersuchungen. Genau dafür gibt es diese Sprechstunde.
Ein zweiter Schwerpunkt liegt am Anfang des Lebens. Ausgeprägte Fehlstellungen wie Sichelfuß oder Klumpfuß werden kurz nach der Geburt behandelt, weil sich dann noch am meisten beeinflussen lässt. Auch Knick-Senkfuß und Hallux valgus legen sich früh an und machen erst Jahrzehnte später Beschwerden.
Deshalb gehört zur Fußsprechstunde die Vorsorgeuntersuchung bei Kleinkindern.
Was hier gemacht wird
- Computergestützte Ganganalyse und Druckmessung
- Dreidimensionales Formabdruckverfahren
- Röntgen- und Ultraschalluntersuchung
- Funktionstests und manualtherapeutischer Befund
- Vorsorgeuntersuchung der Füße bei Kleinkindern
- Versorgung mit sensomotorischen Einlagen
Häufige Fragen
Warum wird der Rücken untersucht, wenn der Fuß wehtut?
Weil eine Fehlbelastung am Fuß sich über Knie und Hüfte bis in den Rücken fortsetzt, und umgekehrt ein Beckenschiefstand am Fuß ankommt. Wer nur den schmerzenden Ort ansieht, übersieht die Ursache.
Ab welchem Alter ist eine Untersuchung sinnvoll?
Ausgeprägte Fehlstellungen werden schon im Säuglingsalter behandelt. Für die Vorsorge bei Kleinkindern gibt es einen eigenen Termin in dieser Sprechstunde.